| BB00.40-P-0231-00A | Allgemeines Getriebeöle | Blatt 231.0 |
| Allgemeines
Die für in MB-Fahrzeugen verbauten Aggregate freigegebenen Getriebeöle werden nach ihrer Anwendung klassifiziert in: Hypoidgetriebeöle Blatt 235.0/.6/.7/.8/.9.20 Getriebeöle Blatt 235.1/.4/.5/.10/.11/.12/.13/ .15/.27/.61 Flüssigkeitsgetriebeöle (ATF) Blatt 236.1/.2/.3/.5/.6/.7/.8/ Blatt 236.9/.10/.11/.20/.81 Vielfach erfüllen die "Getriebeöle" multifunktionale Anforderungen, weswegen sie in den unterschiedlichsten Getriebebauarten und Hydrauliksystemen Verwendung finden. Wo jedoch sehr spezifische technologische Eigenschaften des Getriebeöls gefordert werden, mussten für diese Aggregate auch spezielle Getriebeöle formuliert werden, die auf gesonderten Blättern der Betriebsstoff-Vorschriften aufgelistet sind und die Vielzahl der Blätter für Getriebeöle begründet. |
Der Mercedes-Benz-Standard für die jeweilige Schmierstoffqualität und deren Anwendungsbereich für die in MB-Fahrzeugen verbauten Aggregate wird anhand der verschiedenen Blätter dokumentiert. Die Übersichten auf den Blättern 231.1/.2/.3 liefern die Zuordnung der Betriebsstoff-Blätter (Schmierstoffqualität) auf ihre Verwendung in den jeweiligen Aggregaten. |
| Anforderungen
Getriebeöle sind wie alle Schmierstoffe konstruktionsgerechte Werkstoffe, die nur dann optimal ihre Aufgabe erfüllen, wenn die mit ihnen im tribologischen Kontakt stehenden Werkstoffe optimal aufeinander abgestimmt sind. Diese werkstofftechnischen Anforderungen lassen sich in konstruktive, technologische und stoffliche Anforderungen unterteilen und sind die primären Eigenschaften, die Kfz-Getriebeöle erfüllen müssen. Die allgemeinen Anforderungen, die nicht weniger wichtig sind, werden aufgegliedert in Lagerfähigkeit, Umweltverträglichkeit, weltweite Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und die konstante Qualität der garantierten Schmierstoffeigenschaften, die weltweit den Mercedes-Benz-Standards genügen muss. |
Entsorgung
Alle freigegebenen Getriebeöle, ob Frischöl oder Gebrauchtöl, sind Wertstoffe, die über den Weg des stoffgerechten Recyclings wiederverwendet werden können. Die detaillierte Entsorgungsschiene ist aus den Abfall-Richtlinien der Länder zu entnehmen. |
| 1. Hypoidgetriebeöle
Hypoidgetriebeöle enthalten einen hohen EP-/AW-Additivanteil (Extreme Pressure/Antiwear) und ein hochviskoses Grundöl, um beim Zahneingriff der Hypoidräder (Misch- und Grenzreibungsverhältnisse) Fressen zu verhindern und einen hohen Verschleißschutz zu gewährleisten. Die Dichtungsverträglichkeit mit Radialwellendichtringen ist bei solch hohen Additivkonzentrationen kritisch zu betrachten, da bei Temperaturen ab 130 °C bis 140 °C die P-/S-Additivtechnolgien thermisch instabil werden und zur Verschlammung des Hypoidöls führen können. Die daraus resultierenden Ablagerungen an Radialwellendichtringen führen dann in der Regel zur thermischen Überlastung und dies wiederum zu Undichtigkeiten an diesem Bauteil. |
Die Zahneingriffsverhältnisse der Hypoidräder resultieren in einem hohen Gleitanteil und einem geringen hydrodynamischen Anteil des sich miteinander im Zahneingriff befindlichen Ritzel- und Tellerrades. Aufgrund der hohen tribologischen Beanspruchung gegenüber adhäsivem Verschleiß (Fressen) und Pittingbildung muss die Leistungsfähigkeit der Hypoidgetriebeöle gegenüber diesen Verschleißarten besonders ausgeprägt sein. Die Formulierung der Öle wird deshalb durch eine hohe Konzentration an EP-/AW-Additiven und einem hochviskosen Grundöl bestimmt. Alternative Öle, z. B. Motorenöle, sind bei diesen Antrieben nicht einsetzbar. Der Leistungsnachweis, dass ein Öl die Anforderungen der DaimlerChrysler AG erfüllt, erfolgt durch werksinterne Tests. Die Hypoidgetriebeöle müssen jedoch mindestens der US-Militärspezifikation MIL-L-2105 B/C/D entsprechen und in die Qualitätsstufe nach API (American Institute of Petroleum) GL-5 eingestuft sein. |
| 1.7 Viskositätsanforderungen
Das Kältefließverhalten ist nur für SAE 75W-, 85W-...Öle festgelegt. Hier gelten die Grenzwerte nach SAE J 306 c, wonach die dynamische Viskosität max. 150.000 mPas bei -40 °C für 75W-Öle und bei -12 °C für 85W-Öle betragen darf. Der Polymergehalt ist aufgrund der Tendenz zur Ablagerungsbildung im Getriebe eingeschränkt auf max. 1 Gew.-% für Pourpoint-Erniedriger. Polymere als VI-Verbesserer zur Aufdickung niedrigviskoser Grundöle sind nicht zugelassen. Die kinematische Viskosität bei 100 °C muss mindestens 16,5 mm²/s betragen. |
2. Getriebeöle, Blatt 235.1
Die Getriebeöle sind in ihrer Additivierung und Viskosität so eingestellt, dass sie alle Anforderungen in Schaltgetrieben mit Stahl-/Molybdän-Synchronisierung, Ritzelachsen, MB- und ZF-Verteilergetriebe und Umlenkgetriebe erfüllen. Daraus resultiert u. a., dass die Öle ein definiertes Reibwertverhalten der Synchronelemente, auch nach hohen Schaltzahlen, ohne Ratschgeräusche gewährleisten. Bei Zahnrädern und Wälzlagern ist insbesondere der adhäsive Verschleiß (Fressen) und Grübchen- bzw. Pittingbildung soweit als möglich zu minimieren. |
| 2.1 Viskositätsanforderungen
Das Kältefließverhalten ist nur für SAE 75W-, 80W, 85W-...Öle festgelegt. Hier gelten die Grenzwerte nach SAE J 306 c, wonach die dynamische Viskosität max. 150.000 mPas bei -40 °C für 75W-Öle, bei - 26 °C für 80W-Öle und bei -12 °C für 85W-Öle betragen darf. Der Polymergehalt ist aufgrund der Ablagerungsbildung im Getriebe eingeschränkt auf max. 1 Gew.-% für Pourpoint-Erniedriger. Polymere als VI-Verbesserer zur Aufdickung niedrigviskoser Grundöle sind nicht zugelassen. Die kinematische Viskosität bei 100 °C muss mindestens 9,5 mm²/s betragen. In heißen Zonen sind auch Getriebeöle der SAE-Klasse 90 zugelassen. 2.2 Alternative Getriebeschmierstoffe für NFZ-Synchrongetriebe, die mit Getriebeölen nach Blatt 235.1, 235.5 betrieben werden Stehen keine Getriebeöle nach Blatt 235.1 und 235.5 zur Verfügung, so können alternativ auch folgende Motorenöle verwendet werden: Im gemäßigtem Klima Motorenöle der SAE-Klasse 30 nach Blatt 235.12 Im tropischen Klima Motorenöle der SAE-Klasse 40 nach Blatt 235.12 |
2.3 Vollsynthetisches Getriebeöl, Blatt 235.4
Die vollsynthetischen Getriebeöle sind für die Unimog-Schaltgetriebe UG 3/40, UG 3/65 und das Zapfwellengetriebe - ab der Fahrzeugend-Nr. ...179909 - zwingend vorge-schrieben. Ältere Fahrzeuge können von Getriebeölen nach Blatt 235.1 auf Getriebeöle nach Blatt 235.4 beim fälligen Ölwechsel umgeölt werden. Die Getriebeöle entsprechen den ZF Schmierstoff-Spezifikationen TE-ML01 und TE-ML02 und sind demnach alternativ zu den Getriebeölen nach Blatt 235.1 in allen in MB-Fahrzeugen verbauten synchronisierten ZF-Schaltgetrieben mit und ohne Intarder einsetzbar. Des weiteren erstreckt sich die Freigabe auf das MB-Verteilergetriebe VG 2400 ohne Ölkühler. Aufgrund des günstigen Viskositäts-/Temperaturverhaltens ist ein gutes Kaltschaltverhalten sowie aufgrund der Zusammensetzung des Getriebeöls eine gute thermische/ oxidative Stabilität des Öls bei hohen Getriebeöltemperaturen zu erwarten. 2.4 Getriebeöle, Blatt 235.5 Die Getriebeöle sind für MB- und ZF-Schaltgetriebe mit Stahl-/Molybdän-Synchronisierung, MB- und ZF-Verteilergetriebe und Umlenkgetriebe freigegeben. Die Getriebeöle weisen einen geringen Chlorgehalt auf, sowie unter bestimmten Betriebsbedingungen, ein Potenzial für geringere Öltemperaturen. |
| 2.5 Getriebeöle, Blatt 235.10
Die teilsynthetischen Getriebeöle sind für die NFZ-Schaltgetriebe Typ G16/G28 , die PKW-Frontschaltgetriebe SG 150/180 (A-Klasse) sowie alle PKW-Reihengetriebe der Baumuster 717.4 ab Getriebefortschrittszahl 7 340 241 freigegeben. Aufgrund des günstigen Viskositäts-/Temperaturverhaltens ist ein sehr gutes Kaltschaltverhalten sowie aufgrund der Zusammensetzung des Getriebeöls eine gute thermische/ oxidative Stabilität des Öls bei hohen Getriebeöltemperaturen zu erwarten. Bei der Anwendung in PKW-Frontschalt-/Reihengetriebe, die auch im Geländewagen verbaut werden, wird das freigegebene Getriebeöl in der Regel nur im Reparaturfall oder zum Nachfüllen Verwendung finden. |
2.6 Getriebeöle, Blatt 235.11
Die vollsynthetischen Getriebeöle sind für alle in MB-Fahrzeugen verbauten MB- NFZ-Schaltgetriebe mit Stahl-/Molybdän-Synchronisierungen mit und ohne Ölkühler, MB-Verteilergetriebe mit und ohne Ölkühler sowie ZF-Schaltgetriebe mit Stahl-/Molybdän-Synchronisierungen freigegeben. Aufgrund des günstigen Viskositäts-/Temperaturverhaltens ist ein gutes Kaltschaltverhalten sowie aufgrund der Zusammensetzung des Getriebeöls eine gute thermische/ oxidative Stabilität des Öls bei hohen Getriebeöltemperaturen sowie entsprechend der Betriebsbedingungen ein Kraftstoff-Einsparungs-Potenzial zu erwarten. 2.7 Motorenöle, Blatt 235.12 Die Motorenöle sind für Getriebeeinsatz in tropischen Ländern sowie für Schaltgetriebe mit WSK-Anlage mit gemeinsamem Ölhaushalt zu verwenden. Diese Motorenöle weisen eine für Getriebeeinsatz erforderliche, sehr hohen Fresstragfähigkeit auf. Die Öle müssen nicht den BeVo Motorenölvorgaben bezüglich Pour Point entsprechen. |
| 2.8 Motorenöle, Blatt 235.27
Retarderöle NFZ: Die aufgeführten Produkte in der Tabellen gelten für NFZ - Getriebe:siehe MB BEVO 231.2 Die Motorenöle sind für den Retardereinsatz geeignet. Die Öle müssen nicht der BeVo Motorenölvorgaben bezüglich PourPoint entsprechen. |
3. Flüssigkeitsgetriebeöle (ATF), Blatt 236.1/.2/.3/.5/.6/.7/.8/.81/.9/.10/.11/.12/.13/.20
ATF sind vergleichsweise niedrigviskose Getriebeöle, die aufgrund ihrer universellen Verwendungsmöglichkeit als Getriebeöl oder Hydraulikflüssigkeit ein breites Anwendungsspektrum abdecken. Die ATF der einzelnen Blätter unterscheiden sich im Wesentlichen durch ihr anerzogenes Reibwertverhalten im tribologischen Kontakt. Diese Eigenschaft prädestiniert diese Öle als Funktionsflüssigkeiten für automatische Getriebe, deren Schaltkomfort u. a. vom Reibwertverhalten der ATF erheblich beeinflusst wird. Zur Erzielung eines optimalen Betriebsverhaltens der Fahrzeuge ist deshalb darauf zu achten, dass nur die dem Aggregat zugeordnete ATF-Qualität (Blatt-Nr.) eingesetzt wird. Im Folgenden sind die einzelnen ATF-Qualitäten näher beschrieben. |
| 3.1 Flüssigkeitsgetriebeöle (ATF), Blatt 236.1
Die freigegebenen ATF entsprechen der heute nicht mehr gültigen GM-Spezifikation Dexron II-D bzw. der aktuell gültigen GM-Spezifikation Dexron III. Der Anwendungsbereich dieser ATF umfasst MB-Automatikgetriebe ohne geregelte Wandlerüberbrückungskupplung in PKW , ZF-Ecomat-Getriebe, Allison-Automatikgetriebe, Voith-Diwa-Getriebe und MB-Automatikgetriebe in NFZ und Bussen außer W4B035. 3.2 Flüssigkeitsgetriebeöle (ATF), Blatt 236.2, für MB- Pkw- und NFZ-Getriebe mit Buntmetall-Synchronisierung außer Frontschaltgetriebe der A-Klasse (s. Pkt. 2.5, Blatt 235.10), Allison-Getriebe, NFZ-Servolenkungen, hydraulischer Lüfterantrieb. Die ATF müssen alle Anforderungen in den Getrieben mit Buntmetall-Synchronisierung erfüllen. Hierzu zählen insbesondere der Verschleißschutz gegenüber Pittingbildung und Fressverschleiß sowie ein definiertes und über die Lebensdauer möglichst konstantes Reibwertverhalten der Synchronisierungs-Bauteile. Als Hydraulikflüssigkeit dient das ATF zur hydraulischen Kraftübertragung und zum Verschleißschutz der Hydraulikaggregate. Die Dichtungsvertäglichkeit muss mit allen verbauten Elastomerwerkstoffe gewährleistet sein. |
Wenn die freigegebenen ATF nicht erhältlich sind, können in den oben genannten synchronisierten Schaltgetrieben als Notbehelf Motorenöle nach Blatt 227.0, SAE 10W, oder je nach Außentemperatur 20W-20 verwendet werden (Rückfragen sind an Abt. Betriebstoffe EP/QWB) zu richten. Die freigegebenen ATF nach Blatt 236.2 entsprechen der heute nicht mehr gültigen GM-Spezifikation Type A Suffix A. Die kinematische Frischöl-Viskosität bei 100 °C muss mindestens 7,0 mm²/s, nach Scherung (gemäß CEC- TLPG 7) mindestens 6,0 mm²/s betragen. 3.3 Lenkgetriebeöl, Blatt 236.3, für alle NFZ-Lenkungen, außer Transporter T0 und T1N, Servolenkungen bei PKW, außer S-Klasse W220, Power-Pack der A-Klasse, und Geländewagen, mechanische Lenkung L 075 Z bei PKW sowie mechanischer Lenkung im Geländewagen. In der S-Klasse W220, im Power-Pack der A-Klasse sowie in den Transportern T0 und T1N ab/unter Außentemperaturen von - 25 °C sind die Hydrauliköle nach Blatt 345.0 zu verwenden. |
| 3.4 Flüssigkeitsgetriebeöle (ATF) bzw. Motorenöle, Blatt 236.5, für Allison-Getriebe HAT 700
Die hier aufgelisteten Öle entsprechen der Allison-C4-Spezifikation. Die Allison-Getriebeautomaten der Modellreihen AT 500, MT 600, S1000, S2000, Worldtransmission MD 3000, HD 4000 sind grundsätzlich nur mit Ölen nach Blatt 236.9 oder TES 295 zu befüllen. |
Getriebeautomaten der Modellreihe CLBT 750 sind grundsätzlich nur mit Ölen nach Blatt 236.5 zu befüllen. Bei erschwerten Betriebsbedingungen oder Geländeeinsatz und/oder Außentemperaturen über 30 °C sollte ein Motorenöl der SAE-Klasse 30 bzw. 15W-40 aus Blatt 236.5 verwendet werden. Entsprechend der Außentemperatur beim Fahrzeugbetrieb sind die einzusetzenden Öle nach ihrer SAE-Viskositätsklasse bzw. Dexron Spezifikation aus dem folgenden Diagramm auszuwählen:
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Liegt vor Inbetriebnahme des Fahrzeugs die Getriebeöltemperatur unter der für das eingesetzte Öl kritischen Gebrauchsöltemperatur, so ist entweder das Getriebeöl vorzuwärmen oder das Getriebe in Neutralstellung aufzuwärmen. |
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| P00.40-0208-11 |
| Hinweis für Allison-Getriebe (verlängerte Wartungsintervalle):
Fa.Allison bietet ein neues, vollsynthetisches Getriebeöl "TranSynd" nach der Allison-Spezifikation TES 295 an, das direkt über Fa. Allison oder Fa. Castrol zu bestellen ist. |
Dieses Öl ermöglicht in Verbindung mit den neuen "High Capacity" Filtern höhere Ölwechselintervalle.
Nähere Informationen hierzu sind der jeweiligen Betriebsanleitung zu entnehmen. |
| 3.5 Flüssigkeitsgetriebeöl (ATF), Blatt 236.6 und 236.7, für MB-Automatikgetriebe ohne geregelte Wandlerüberbrückungskupplung in PKW sowie in NFZ und Bussen (W4B035 erst ab Aggr.-End-Nr. 005733), ZF-Ecomatgetriebe, Voith-Diwa-Getriebe, NFZ- und GW-Servolenkungen. Wenn die freigegebenen ATF nach Blatt 236.2 nicht erhältlich sind, können in synchronisierten PKW-Schaltgetrieben, ausgenommen GL 76/30-5 und GL 275E (die beiden Sportgetriebe benötigen zwingend ATF nach Blatt 236.2), als Notbehelf ATF nach Blatt 236.6 verwendet werden. Die freigegebenen ATF nach Blatt 236.6 und 236.7 entsprechen der nicht mehr gültigen GM-Spezifikation Dexron II-D. Die kinematische Frischöl-Viskosität bei 100 °C muss mindestens 7,0 mm²/s, nach Scherung (gemäß CEC- TLPG 7) mindestens 6,0 mm²/s, betragen. 3.6 Flüssigkeitsgetriebeöl (ATF), Blatt 236.8, für ZF-Ecomatgetriebe, Voith-Diwa-Getriebe, MB-Automatikgetriebe in NFZ und Bussen außer W4B035 sowie MB-Automatikgetriebe ohne geregelte Wandlerüberbrückungskupplung in PKW (nur in arktischem Klima). |
Die freigegebenen ATF entsprechen der nicht mehr gültigen GM-Spezifikation Dexron II-E, Allison C4, Voith Schmierstofflisten G 607 und G 1363 sowie ZF Schmierstoff-Spezifikationen TE-ML 14.
3.7 Flüssigkeitsgetriebeöl (ATF), Blatt 236.81, für MB-Automatikgetriebe ohne geregelte Wandlerüberbrückungskupplung in PKW, MB-Automatikgetriebe in NFZ und Bussen außer W4B 035 sowie ZF-Ecomatgetriebe, Voith-Diwa-Getriebe. Das freigegebene ATF entspricht der ZF Schmierstoff-Spezifikationen TE-ML 09, TE-ML 14 und der Voith Schmierstofflisten G 607 und G 1363. 3.8 Flüssigkeitsgetriebeöle (ATF), Blatt 236.9, für MB-Automatikgetriebe ohne geregelte Wandlerüberbrückungskupplung in PKW, ZF-Ecomat-Getriebe und Voith-Diwa Getriebe, Allison Getriebe. Die ATF entprechen der gültigen GM-Spezifikation Dexron III, Voith Schmierstoffliste G 607 und ZF Schmierstoff- spezifikation TE-ML 14. |
| 3.9 Flüssigkeitsgetriebeöl (ATF), Blatt 236.10, für MB-Automatikgetriebe mit und ohne geregelte Wandlerüberbrückungskupplung (GKÜB) in PKW. Dieses ATF wird als Lebensdaueröl werksseitig in allen MB-Automatikgetrieben mit geregelter Wandlerüberbrückungskupplung - Baumuster 722.6 - in PKW verbaut. Bei Reparaturarbeiten darf zum Nachfüllen in diese neue Generation von Automatikgetrieben nur die in Blatt 236.10 ausgewiesene ATF-Qualität verwendet werden, die im 1-Liter-Gebinde unter der Teile-Nr. 001 989 2103 zu beziehen ist. Alle MB-Automatikgetriebe ohne geregelte Wandlerüberbrückungskupplung in PKW können wahlweise mit dem ATF nach Blatt 236.10 oder den ATF nach den Blättern 236.1/.6/.7/.81/.9 befüllt werden. |
3.10 Flüssigkeitsgetriebeöle (ATF), Blatt 236.11, für ZF-Automatikgetriebe "ZF 4 HP 20"und den Automatikgetriebe-Ölkreislauf des VW-Automatikgetriebes "AG4" Die freigegebenen ATF werden in der Regel nur im Reparaturfall oder zum Nachfüllen Verwendung finden. 3.11 Flüssigkeitsgetriebeöle (ATF), Blatt 236.12, für 7-Gang Automatik - Getriebeöle (ATF), ist auch abwärtskompatibel für alle 5-Gang Automatik-Getriebe. |
| 3.12 Blatt 236.13, Reparaturlösung für MB-Automatikgetriebe ohne geregelte Wandlerüberbrückungskupplung in PKW bei der Beanstandung "Doppelter Einschaltstoß nach Einlegen der Fahrstellung D" ist das MB Flüssigkeitsgetriebeöl - Teile-Nr.: A 001 989 2303 11 - bzw. das ATF "ATF MB 274" der Exxon Mobil Corporation, Fairfax, Viginia/USA, zu verwenden. Das für oben genannte Anwendung bisher freigegebene ATF "Shell ATF MB" bzw. das MB Flüssigkeitsgetriebeöl mit der Teile-Nr.: A 001 989 0703" ist nicht mehr zu verwenden, kann jedoch als ATF für wartungsbedingte Ölwechsel aufgebraucht werden. |
3.13 Flüssigkeitsgetriebeöle (ATF), Blatt 236.20, für CVT-Getriebe der Einsatz in Mercedes-Benz A- und B- Klasse mit CVT-Getriebe, Typ 169, 245 mit Getriebe 722.8 |